Das “Herrenberg-Urteil” hat im gemeinnützigen Bildungssektor viel Unruhe ausgelöst. Die Übergangsregelung läuft bald aus. Non-Profits in anderen Bereichen sind ebenfalls mit dem Problem der Scheinselbstständigkeit konfrontiert, wenn sie Selbstständige beauftragen. Dieses kostenlose Webinar erklärt die Rechtslage.
Marie-Louise Ballázs ist Fachanwältin für Arbeitsrecht bei der Kanzlei WINHELLER und kennt die Rechtslage genau. In diesem Webinar erläutert sie, was konkret für und gegen Scheinselbstständigkeit spricht, wie Non-Profits ihre Aufträge an Selbstständige und Honorarkräfte sozialversicherungsrechtlich absichern und welche Alternativen es zu Honorarverträgen gibt.
Dabei geht sie auf die besondere Situation im Non-Profit-Bereich ein: Kostendruck, großer Flexibilitätsbedarf, besondere rechtliche Rahmenbedingungen und eine von ethischen Standards geprägte Organisationskultur.
Im Webinar geht es um Fragen wie diese:
- Was droht bei Scheinselbständigkeit? Welche Kosten kommen auf die Organisation zu, wenn Honorarkräfte plötzlich sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind?
- Welche Kriterien legen Gerichte und Sozialversicherungsträger an? Wie wird beurteilt, ob ein Honorarvertrag wirklich ein Auftragsverhältnis ist?
- Wo liegen die Stolperfallen bei einer Betriebsprüfung? Und was bringt ein Statusfeststellungsverfahren mit sich?
- Wie sollte man Honorar-Verträgen und Freelance-Vereinbarungen gestalten? Und was gilt für die Umsetzung im Alltag – Stichwort “Einbindung in den Betrieb”?
- Welche Möglichkeiten haben Bildungsträger, wenn die Übergangsregelungen 2028 auslaufen? Wie kann sich der Sektor vorbereiten?
- Worauf müssen sich Non-Profits in Zukunft einstellen? Was bedeuten die Pläne zur Rentenversicherungspflicht von Selbstständigen?
Natürlich kannst du auch eigene Fragen stellen.

