Praxistipp

Virtuell Feiern: Es geht viel mehr als man denkt!

Wie gelingen Weihnachts- und Jahresabschlussfeiern im digitalen Raum? Kirsten Rott von ArbeiterKind.de gab uns in der virtuellen Kaffeepause des SKala-CAMPUS einige Tipps für gelungene digitale Feiern.

Analoge Ideen einfach ins Digitale übersetzen

Kirsten Rott von ArbeiterKind.de stellt sich in der Vorbereitung von digitalen Festen gern die Frage: "Wie hätte meine Feier denn analog ausgesehen? Was hätte ich da mit den Gästen gemacht?" Anhand dieser Ideen entwirft sie dann auch einen Plan für die virtuelle Feier. Sie übersetzt viele Tools einfach und kreativ in die Online-Welt.

Gute Stimmung schaffen

Wenn die Gastgeberin oder der Gastgeber selbst nicht in Feierstimmung ist, dann wird sich das auch auf die Gäste auswirken. Deshalb ist es wichtig, sich selbst schon vorher in Feierlaune zu bringen.

Kisten Rott etwa hört dafür in der Stunde vor Meeting-Beginn passende Musik und trifft sich mit Kolleg*innen bereits online, um sich warm zu feiern. Außerdem lässt sie im Meeting-Raum bereits stimmungsvolle Musik laufen, so dass alle, die neu hinzukommen, direkt gute Laune bekommen.

Vorfreude wecken

Wer schon einige Tage vor dem digitalen Fest Rezepte rumschickt, die Gäste bittet, den eigenen Raum entsprechend zu schmücken und sich selbst festlich zu kleiden, der macht schon früh Lust auf die virtuelle Feier.

Die Gäste können sich darauf einstellen, was sie erwartet und tragen selbst zu einem gelungenen Fest bei. Auch kleine Care-Pakete können richtig Stimmung machen: Kekse, Tee und eine handgeschriebene Einladungskarte, die einige Tage vorher per Post bei den Gästen ankommen, sorgen für Vorfreude!

Nicht mit Tools überfrachten

Es gibt mittlerweile so viele spannende Tools für digitale Meetings und Spiele, dass man leicht den Überblick verliert. Und wenn es auch verlockend ist, diese alle auszuprobieren, ist die Nutzung mehrerer Tools je nach Zielgruppe kontraproduktiv. Denn viele Tools können auch überfordern und die entspannte Atmosphäre negativ beeinflussen. Weniger ist da mehr!

Oftmals reicht tatsächlich das genutzte Videokonferenztool wie ZOOM, Go2Meeting, Jitsi oder ähnliches. Kirsten hat gute Erfahrungen mit Fotoschauen und Umfragen gemacht. Spiele wie Activity oder Taboo lassen sich mit den meisten Videoprogrammen leicht umsetzen. Außerdem macht ArbeiterKind.de gerne ein Gruppenfoto mit lustiger Kleidung. Da reichen Kamera und Mikrofon.


Zu viele unterschiedliche Tools können überfordern. Weniger ist da mehr!

Kontakt schaffen

Stellt man sich eine klassische Weihnachtsfeier vor, dann stehen auch nicht alle Gäste stets im großen Kreis und sprechen gemeinsam. Im Gegenteil, es bilden sich schnell kleinere Gruppen. Auch dieses gilt es in den digitalen Raum zu übertragen. Kirsten rät dazu, bereits möglichst zu Beginn der Veranstaltung, Kleingruppen einzuplanen und Breakoutrooms einzurichten – vor allem, wenn sich nicht alle Gäste untereinander kennen. Diese Kleingruppen sollten im Laufe der Veranstaltung immer wieder genutzt werden.

Raum geben

Natürlich muss auch eine digitale Feier geplant werden und eine Agenda stehen. Kirsten rät dazu, nicht zu eng am Plan zu bleiben, sondern Raum für spontane Entwicklungen zu geben. Dafür gilt es, Zeit einzuplanen.

Es geht viel mehr, als man denkt

Perfektionismus hat beim Feiern nichts zu suchen. Deshalb kann man auch ruhig mal Dinge ausprobieren, die dann auch schief gehen dürfen. Einfach machen, ist hier die Devise. Kirsten erzählt, dass sie zu Beginn des Jahres, als ArbeiterKind.de seinen Geburtstag online feierte, viel positives Feedback bekommen haben: Wie toll, dass Ihr das einfach gemacht habt!


Perfektionismus hat beim Feiern nichts zu suchen!

Wie kann man gut online feiern? Das haben wir uns und die Community gefragt.

Hier findest du Tipps und Ideen in der Übersicht.

Und hier haben wir dir tools für die digitale (Weihnachts-)feier zusammengestellt.

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