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Obwohl eine stabile Finanzierung für gemeinnützige Organisationen überlebenswichtig ist, wissen viele Non-Profits nicht, wie sich eine „nachhaltige Finanzierung“ konkret umsetzen lässt.

In der Folge schieben viele Organisationen das Thema vor sich her – auch, weil das Tagesgeschäft stets dringlicher erscheint und die Akquise von Fördermitteln lästig und mühsam ist. Menschlich ist diese Priorisierung nachvollziehbar, geschäftlich ist sie ruinös. Denn wenn – wie während der Corona-Krise – die Arbeit mit den Zielgruppen plötzlich aus den knappen Rücklagen finanziert werden muss, ohne jede Aussicht auf neue Einnahmequellen, kann das schnell in den Ruin führen.

Darüber reden wir: 

  • Stabile Finanzen: Wann ist eine Organisation solide finanziert – und wie lässt sich das umsetzen?
  • Wie schaffe ich den Spagat zwischen einerseits knappen Ressourcen und andererseits höheren Bedarfen der Zielgruppen?
  • Welche alternativen Finanzierungsquellen zu Spenden und Projektförderungen gibt es?
  • Wie überzeuge ich Förder*innen, nicht nur Projekte zu finanzieren, sondern auch meine Infrastruktur?

In der einstündigen Veranstaltung werden PHINEO-Expert*innen und geförderte Organisationen ihre Erfahrungen aus zwei Jahren PHINEO-Corona-Hilfsfonds teilen. Ermöglicht wird die Reihe durch die Unterstützung der Deutschen Postcode Lotterie.

Expert*innen

Stella Torosyan-Pohl verantwortet den Teilbereich Key Account Management im Team Strategische Kooperationen bei der PHINEO gAG. Ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Aufgaben ist es Menschen miteinander zu verbinden; sie und ihren Bedürfnissen zu verstehen und daraus Synergien zu realisieren, mit dem Ziel ein besseres gesellschaftliches Miteinander zu schaffen. Als Reaktion auf die Corona-Krise hat sie bei PHINEO den Corona-Hilfsfonds für zivilgesellschaftliche Organisationen mit einem Volumen von einem knappen Millionen Euro in den letzten zwei Jahren geleitet.

Katrin Elsemann ist Geschäftsführerin des Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND). Sie ist studierte Entwicklungsökonomin und war lange in der internationalen Zusammenarbeit tätig, danach gründete sie selber zwei Sozialunternehmen. Seit September 2017 leitet sie das operative Geschäft von SEND, um den Social Entrepreneurship Sektor in Deutschland zu vernetzen, die Sozialunternehmer*innen zu stärken und ihnen eine Stimme gegenüber Politik, Wohlfahrt und Wirtschaft zu geben.

Jens Dreesen ist der Gründer von SUPR SPORTS und er verantwortet bei dem gemeinnützigen Unternehmen aus Hamburg die Bereiche Finanzen & Strategie. SUPR SPORTS stärkt Organisationen, die mit Sport / Bewegung unsere Gesellschaft besser machen, durch Vernetzung und Wissenstransfer. Jens arbeitet seit rund 25 Jahren an der Schnittstelle Wirtschaft, Gesellschaft und Sport.

Simone Jost verantwortet den Teilbereich Corporate Volunteering im Team Corporate Responsibility & Sustainability bei EY Deutschland. Ihr Herz schlägt für die verschiedenen Facetten des Mitarbeitendenengagements. Die Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern, das Aufsetzen von Initiativen für die Freiwilligenarbeit als auch die Aktivierung der Mitarbeitenden prägen ihren Arbeitsalltag.

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