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Ähnlich wie Wirtschaftsunternehmen profitieren auch Non-Profits von einer klaren Positionierung. Wenn es Organisationen gelingt, zu verdeutlichen, wofür sie stehen und welche Angebote sie unterbreiten, erleichtert das sowohl Zielgruppen als auch Geldgeber*innen den Zugang.

Positionierung bedeutet dabei, erkennbar anders zu sein als andere. Also nicht für alles und jeden da sein zu wollen, sondern sich auf ganz bestimmte Maßnahmen und Angebote sowie eine ausgewählte Zielgruppe zu konzentrieren. Positionierung heißt auch, sich innerhalb der Akteurslandschaft und des politischen Systems zu verorten.

Doch sich geschickt zu positionieren, ist gar nicht so einfach. Es bedarf einer Strategie, es bedarf des Wissens um die eigenen Stärken und Schwächen (insbesondere aus Sicht der Zielgruppen und Förderpartner*innen) und es bedarf einer strategischen Vernetzung in der Akteurslandschaft bzw. in der Lokalpolitik.

Darüber reden wir:

  • Wie positioniere ich mich geschickt und sorge dafür, dass ich gesehen werde?
  • Was können kleine Organisationen machen, die ein weniger starkes Netzwerk haben?
  • Wie laut und politisch sollte ich sein?
  • Warum ist es wichtig, Trends zu beobachten?
  • Wie bleibe ich für Finanziers attraktiv und innovativ?

Die Veranstaltung (Dauer: 1 Stunde) ist Teil einer Reihe, in der PHINEO-Expert*innen und geförderte Organisationen ihre Erfahrungen aus zwei Jahren PHINEO-Corona-Hilfsfonds teilen. Ermöglicht wird die Reihe durch die Unterstützung der Deutschen Postcode Lotterie.

Expert*innen

Stella Torosyan-Pohl verantwortet den Teilbereich Key Account Management im Team Strategische Kooperationen bei der PHINEO gAG. Ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Aufgaben ist es Menschen miteinander zu verbinden; sie und ihren Bedürfnissen zu verstehen und daraus Synergien zu realisieren, mit dem Ziel ein besseres gesellschaftliches Miteinander zu schaffen. Als Reaktion auf die Corona-Krise hat sie bei PHINEO den Corona-Hilfsfonds für zivilgesellschaftliche Organisationen mit einem Volumen von einem knappen Millionen Euro in den letzten zwei Jahren geleitet.

Andreas Heinecke ist Gründer zahlreicher sozialer Unternehmen und konnte mit seiner Ausstellung Dialog im Dunkeln in 30 Jahren weltweit soziale Wirkung erzielen. Sein Anliegen ist es Arbeitsplätze für behinderte und ältere Menschen zu schaffen und die Wahrnehmung auf diese zu verändern. Er ist der erste Ashoka-Fellow in Westeuropa, Responsible Leader der BMW Foundation und Schwab-Fellow des Weltwirtschaftsforums. Der promovierte Philosoph lehrt Social Business als Honorar-Professor an der European Business School. 

Nicolas Berthold arbeitet als Senior Specialist Charity Communication bei der Deutschen Postcode Lotterie. Sein Schwerpunkt liegt, in enger Abstimmung mit Förderpartnern, in der Koordination und Umsetzung gemeinsamer kommunikativer Maßnahmen. Nach seinem Politikwissenschaftsstudium war der gelernte PR-Berater unter anderem für eine der größten Unternehmensberatungen Deutschlands und als Pressesprecher des Düsseldorfer Flughafens tätig. Der 41-Jährige Düsseldorfer ist zudem ausgebildeter Journalist und arbeitete in seiner Heimatstadt mehrere Jahre als Redakteur bei der Rheinischen Post.

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